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Einbruchschutz fürs Haus: Alarmanlage, Fenster & Türen sichern – Kosten, Förderung, Angebote

Wirksamer Einbruchschutz beginnt mechanisch (RC2-Fenster, gesicherte Haustür) und wird durch Alarmanlage oder Videoüberwachung ergänzt. Hier finden Sie belegte Kosten, die KfW-Förderung 2026 und auf Wunsch kostenlose Angebote von Fachbetrieben aus Ihrer Region – für Eigentümer, Mieter und Gewerbe.

Für Eigentümer: Haus komplett absichern, Förderung nutzen

  • Fenster und Haustür auf mindestens RC2 nachrüsten oder erneuern – die Polizei-Mindestempfehlung
  • Alarmanlage als Ergänzung, mit oder ohne Aufschaltung auf eine Leitstelle
  • KfW-Kredit 159: bis 50.000 € je Wohneinheit, ab 3,19 % effektiver Jahreszins
  • Handwerkerkosten steuerlich absetzbar (§ 35a EStG: 20 %, max. 1.200 €/Jahr) – nicht kombinierbar mit KfW-Kredit
[PLATZHALTER Bild: Einfamilienhaus bei Nacht – lizenzfrei, Unsplash/Pexels, Alt-Text: „Einfamilienhaus am Abend mit beleuchteten Fenstern"]

Für Mieter: sichern ohne Umbau

  • Ohne Zustimmung des Vermieters in der Regel möglich: abschließbare Fenstergriffe, Austausch des Schließzylinders, Sicherungen ohne Bohren – beim Auszug zurückbauen
  • Zustimmung nötig: Querriegel, Panzerriegel, neue Wohnungstür (Eingriff in die Bausubstanz)
  • Funk-Alarmanlagen lassen sich kabellos nachrüsten und mitnehmen
  • Mieter haben Anspruch auf bauliche Sicherheitsmaßnahmen – Modernisierungsvereinbarung mit dem Vermieter empfohlen
[PLATZHALTER Bild: Wohnungseingangstür im Treppenhaus]

Für Gewerbe: Büro, Laden, Lager, Praxis

  • Alarmanlage mit Aufschaltung auf eine Notruf- und Serviceleitstelle – oft Voraussetzung des Versicherers
  • VdS-Klassen A/B/C für Einbruchmeldeanlagen: je höher das Risiko, desto höher die Klasse
  • Videoüberwachung am Arbeitsplatz nur nach DSGVO und Mitbestimmung – Hinweisschild und Speicherfrist beachten
  • Mechanik zuerst: Türen und Fenster mindestens RC2, bei erhöhtem Risiko RC3
[PLATZHALTER Bild: Ladenlokal mit Rollgitter am Abend]
Unabhängig – kein Hersteller, kein HändlerAnfrage in 2 MinutenWeitergabe nur an ausgewählte FachbetriebeWiderruf jederzeit möglich

Welche Maßnahmen schützen am besten vor Einbruch?

Fenster oder Haustür nachrüsten lassen?Fachbetriebe aus Ihrer Region erstellen kostenlose Angebote – unverbindlich und jederzeit widerrufbar.

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Was kostet Einbruchschutz 2026?

Richtwerte inklusive Montage durch einen Fachbetrieb. Die tatsächlichen Kosten hängen von Objekt, Anzahl der Öffnungen und Widerstandsklasse ab – konkrete Preise nennen Fachbetriebe nach Besichtigung.

Konkrete Angebote anfordern
MaßnahmeRichtwertFörderfähig (KfW 159)
Fenster nachrüsten (Pilzkopf + abschließbarer Griff)300–600 € pro Fensterja
RC2-Fenster neu, inkl. Montage600–1.800 € pro Fensterja
Querriegelschloss Haustürca. 500 €ja (Nachrüstsystem)
Mechanischer Grundschutz EFH gesamt1.500–4.500 €ja
Funk-Alarmanlage, Fachbetrieb inkl. Montage1.000–5.000 €; Komplettsystem EFH 2.000–7.300 €ja (Einbruchmeldeanlage)
Aufschaltung auf Leitstelleca. 10–90 € pro Monatnein (laufende Kosten)
Videoüberwachung, Kamera150–500 € pro Kamera (außen 250–500 €)nur als Teil einer Einbruchmeldeanlage/Smart-Home

Quellen: ADAC (Fenster, 09/2026), Aroundhome (Alarmanlage, 09/2026), homeandsmart (05/2026), Stiftung Warentest; Stand 26.10.2026. Keine Angebotspreise.

Wo brechen Einbrecher ein – und warum Sicherung wirkt

Im Einfamilienhaus steigen Täter zu 49,8 % über Fenstertüren und zu 27,4 % über Fenster ein, meist durch Aufhebeln (47,4 %). In Mehrfamilienhäusern ist die Wohnungstür mit 52,3 % der Hauptzugang. Genau dort wirkt mechanische Sicherung: 2025 blieben 44,9 % der 82.920 Wohnungseinbrüche im Versuch stecken.

  • 52,8 % der abgebrochenen Einbrüche scheiterten an der Türsicherung, 24,3 % an der Fenstersicherung (KFN-Aktenanalyse)
  • 86,0 % der Einbrüche passieren tagsüber – Anwesenheit simulieren hilft
  • Durchschnittlicher Schaden je versichertem Einbruch: 3.850 € (GDV 2025)
Terrassentür einbruchsicher machen →
Wo Einbrecher ins Einfamilienhaus einsteigen Fenstertür / Terrassentür 49,8 % Fenster 27,4 % Haustür 18,3 % Kellertür / -fenster 2,2 %
Anteil der Einstiegswege bei Einbrüchen in Einfamilienhäuser. Quelle: Polizei Köln, Kölner Studie zum Wohnungseinbruch 2017 (Fassung 2019). Grafik: daheimsicher.
Förderung 2026

Welche Förderung für Einbruchschutz gibt es 2026?

KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“: bis 50.000 € je Wohneinheit.

Der frühere Zuschuss 455-E wird seit Juli 2022 nicht mehr vergeben. Förderfähig bleibt der Kredit „Altersgerecht Umbauen" (ab 3,19 % effektiver Jahreszins, bis 30 Jahre Laufzeit, bis 10 Jahre Zinsbindung) – für einbruchhemmende Türen und Fenster, Nachrüstsysteme, Gitter und Rollläden, Alarmanlagen und Smart-Home mit Einbruchmeldefunktion. Voraussetzung: Ausführung durch ein Fachunternehmen und Antrag vor Beginn.

Förderung im Detail, inkl. Länderprogramme →
Einbruchschutz in Ihrer Stadt: Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Dortmund →
Wichtig Antrag vor Vertragsabschluss stellen

Der Kreditantrag läuft über Ihre Bank und muss vor dem Liefer- oder Leistungsvertrag gestellt werden. Konditionen laut kfw.de, geprüft am 26.10.2026. Keine Finanzberatung.

Förderfähige Maßnahme planen?Fachbetriebe kennen die Anforderungen der KfW und stellen die Fachunternehmerbescheinigung aus.

Angebote anfordern

Wie läuft die Angebotsanfrage ab?

  1. Bedarf beschreiben (2 Minuten): Objektart, Maßnahme (Alarmanlage, Fenster, Haustür, Kamera), Postleitzahl.
  2. E-Mail bestätigen: Erst nach Ihrer Bestätigung (Double-Opt-in) geben wir die Anfrage weiter – an maximal [PLATZHALTER] Fachbetriebe, deren Einsatzgebiet Ihre PLZ umfasst.
  3. Angebote vergleichen: Fachbetriebe melden sich, besichtigen bei Bedarf vor Ort und erstellen kostenlose, unverbindliche Angebote inkl. Fachunternehmerbescheinigung für die KfW.

Keine Kosten für Sie, keine Verpflichtung, Widerruf jederzeit. So funktioniert’s im Detail · Datenschutz

Häufige Fragen

Kurz beantwortet – ausführlich in den verlinkten Ratgebern.

Was ist der beste Schutz gegen Einbrecher?

Zuerst mechanisch sichern: Fenster und Türen mindestens in Widerstandsklasse RC2 nach DIN EN 1627 – das empfiehlt die Polizeiliche Kriminalprävention. Elektronik (Alarmanlage, Kamera) ergänzt, ersetzt aber keine Mechanik. 44,9 % der Einbrüche 2025 blieben im Versuch stecken, meist an guter Sicherung.

Gibt es 2026 noch eine Förderung für Einbruchschutz?

Ja – als KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen" mit bis zu 50.000 € je Wohneinheit (ab 3,19 % effektiver Jahreszins, Stand 26.10.2026). Der frühere Zuschuss 455-E wird seit Juli 2022 nicht mehr vergeben. Details zur Förderung.

Was kostet eine Alarmanlage für ein Einfamilienhaus?

Funk-Anlagen zum Selbsteinbau gibt es ab rund 100 €, vom Fachbetrieb installierte Systeme kosten 1.000–5.000 €; Komplettsystem EFH 2.000–7.300 €; eine Aufschaltung auf eine Leitstelle ca. 10–90 € pro Monat. Mehr zu Alarmanlagen.

Darf ich mein Grundstück mit Kameras überwachen?

Ja, solange nur Ihr eigenes Grundstück erfasst wird. Nachbargrundstück und öffentlicher Gehweg sind tabu, ein Hinweisschild ist Pflicht, Aufnahmen sollten in der Regel nach 72 Stunden gelöscht werden (Datenschutzkonferenz). Mehr zur Videoüberwachung.

Was passiert mit meinen Daten, wenn ich Angebote anfordere?

Ihre Anfrage wird nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung und nach Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse an ausgewählte Fachbetriebe aus Ihrer Region weitergegeben. Sie können die Einwilligung jederzeit widerrufen. So funktioniert's.

Lohnt sich Einbruchschutz auch für Mieter?

Ja. Abschließbare Fenstergriffe, ein Austausch des Schließzylinders und Sicherungen ohne Bohren sind in der Regel ohne Zustimmung des Vermieters möglich, wenn sie beim Auszug rückgebaut werden. Für Querriegel oder eine neue Wohnungstür braucht es die Zustimmung.

[PLATZHALTER Autor/in]

[PLATZHALTER Qualifikation, z. B. Fachredaktion Sicherheitstechnik] · Zuletzt aktualisiert: 27.10.2026 · Quellen am Seitenende

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