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Mehr erfahren →Sicherheitsfolien werden auf die Innenseite der Scheibe geklebt und halten das Glas nach einem Schlag zusammen. Handelsübliche Nachrüstfolien erreichen laut LKA Baden-Württemberg meist nur Klasse P2A nach DIN EN 356 – die Polizei empfiehlt P4A. Und: Folie hilft nur gegen Glasangriffe, nicht gegen das Aufhebeln, die häufigste Einbruchmethode. Sie ist eine Ergänzung, kein Ersatz für Beschlagsicherung.
| Klasse | Prüfung | Bedeutung |
|---|---|---|
| P1A–P5A | Fallversuch mit 4,11-kg-Stahlkugel aus steigender Höhe (P1A 1,5 m … P5A 9 m, mehrfach) | durchwurfhemmend – gegen Steine, Werkzeuge |
| P6B–P8B | Axtschläge (30 / 50 / 70) | durchbruchhemmend – gegen Einsteigen durchs Glas |
Quelle: DIN EN 356, Darstellung nach myHOMEBOOK/LKA BW (03/2025); abgerufen 26.10.2026.
Die Polizei empfiehlt für erreichbare Fenster Verbundsicherheitsglas (VSG) ab P4A – und betont: „Nachrüstung mit einbruchhemmenden Gläsern alleine reicht nicht aus" (K-EINBRUCH).
Bei Austausch oder Neubau sind RC2-Fenster mit P4A-Verglasung die saubere Lösung (600–1.800 € pro Fenster inkl. Montage) – förderfähig über KfW 159. Folie allein ist nicht förderfähig; in Kombination mit Nachrüstsystemen kann sie Teil der Maßnahme sein [KfW-Merkblatt prüfen].
Kurz beantwortet – ausführlich in den verlinkten Ratgebern.
Gegen Glasbruch ja (meist P2A), gegen Aufhebeln nein. Sie ergänzt Beschlagsicherung, ersetzt sie nicht.
P4A nach DIN EN 356 – handelsübliche Folien erreichen das meist nicht.
Ca. 40–90 €/m² Material plus Montage durch Herstellermonteur.
Für Prüfwerte nicht empfohlen – randnahe, blasenfreie Montage ist entscheidend.
Allein nicht. Förderfähig sind Nachrüstsysteme nach DIN 18104 und einbruchhemmende Fenster.
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