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Förderung 2026 · geprüft am 26.10.2026

Einbruchschutz-Förderung 2026: KfW-Kredit 159 statt Zuschuss

Den bekannten KfW-Zuschuss von bis zu 1.600 € gibt es seit Juli 2022 nicht mehr. Gefördert wird Einbruchschutz 2026 über den KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen": bis 50.000 € je Wohneinheit, ab 3,19 % effektiver Jahreszins, für Türen, Fenster, Nachrüstsysteme, Alarmanlagen und Smart-Home mit Einbruchmeldefunktion – wenn ein Fachunternehmen ausführt und Sie vor Beginn beantragen.

Förderfähige Maßnahme anfragenWas gefördert wird

KfW-Kredit 159 auf einen Blick

Kreditbetragbis 50.000 € je Wohneinheit, bis 100 % der förderfähigen Kosten
Zinssatzab 3,19 % effektiver Jahreszins (kfw.de, Stand 26.10.2026; tagesaktuell prüfen)
Laufzeitbis 30 Jahre Laufzeit, bis 10 Jahre Zinsbindung, tilgungsfreie Anlaufjahre möglich
WerEigentümer, Mieter (mit Zustimmung des Vermieters) und Ersterwerber umgebauten Wohnraums – Privatpersonen
VoraussetzungenAusführung durch Fachunternehmen, Fachunternehmerbescheinigung, technische Mindestanforderungen (DIN EN 1627 / DIN 18104 / DIN EN 50131), Antrag vor Vertragsabschluss
Antragüber Hausbank/Finanzierungspartner; Förderung unter Haushaltsvorbehalt, kein Rechtsanspruch
Kombinierbar mitanderen Fördermitteln, soweit Summe die Kosten nicht übersteigt; nicht mit Steuerermäßigung § 35a EStG für dieselbe Maßnahme

Quelle: kfw.de, Altersgerecht Umbauen – Kredit (159) und Themenseite Einbruchschutz; abgerufen 26.10.2026. Keine Finanzberatung.

Welche Maßnahmen gefördert werden

Maßnahme (laut kfw.de)MindestanforderungMehr dazu
Einbruchhemmende Haus-, Wohnungs- und NebeneingangstürenDIN EN 1627, ab RC2Haustüren
Nachrüstsysteme für TürenDIN 18104Nachrüsten
Einbruchhemmende Garagentore und -zugänge (mit Hausverbindung)DIN EN 1627–
Einbruchhemmende Fenster und FenstertürenDIN EN 1627, ab RC2Fenster
Nachrüstsysteme für FensterDIN 18104Fenster nachrüsten
Einbruchhemmende Gitter, Klapp-/Rollläden, LichtschachtabdeckungenDIN EN 1627Fenster
Alarmanlagen (Einbruch- und Überfallmeldeanlagen)DIN EN 50131 ab Grad 2 / VdSAlarmanlagen
Smart-Home-Anwendungen mit EinbruchmeldefunktionHerstellernachweisAlarmanlagen

Maßnahmenliste: kfw.de Themenseite Einbruchschutz (abgerufen 26.10.2026); Mindestanforderungen laut KfW-Merkblatt – vor Antrag das aktuelle Merkblatt 159 prüfen. Nicht gefördert: reine Videoüberwachung ohne Einbruchmeldefunktion, Eigenleistung.

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So läuft der Antrag

  1. Beratung und Angebot vom Fachbetrieb einholen – noch keinen Vertrag unterschreiben.
  2. Kreditantrag bei der Hausbank (oder einem anderen Finanzierungspartner) stellen; die Bank reicht ihn bei der KfW ein.
  3. Zusage abwarten, dann Vertrag mit dem Fachbetrieb schließen und Maßnahme umsetzen.
  4. Fachunternehmerbescheinigung und Rechnungen nach Abschluss bei der Bank einreichen.

Alternative: Steuerermäßigung nach § 35a EStG

Ohne KfW-Kredit können Sie 20 % der Arbeitskosten (nicht Material) für Handwerkerleistungen, höchstens 1.200 € pro Jahr, direkt von der Steuerschuld abziehen – Voraussetzung sind Rechnung und Überweisung. Für Maßnahmen mit zinsverbilligtem KfW-Darlehen ist das ausgeschlossen (§ 35a Abs. 3 Satz 2 EStG). Bei kleineren Vorhaben (z. B. Fenster nachrüsten für 1.500–3.000 €) ist der Steuerabzug oft attraktiver als der Kredit.

Der eingestellte Zuschuss 455-E

Bis 2022 zahlte die KfW einen Investitionszuschuss: 20 % der ersten 1.000 €, 10 % darüber, maximal 1.600 € je Wohneinheit. Nach einem ersten Antragsstopp im Januar 2022 und einer kurzen Neuauflage wurde das Programm am 1. Juli 2022 endgültig gestoppt; im Bundeshaushalt wurden keine neuen Mittel bereitgestellt. Ratgeber, die 2026 noch mit „bis zu 1.600 € Zuschuss" werben, sind veraltet.

Länderprogramme (Stand Oktober 2026)

LandProgrammStatus
Schleswig-HolsteinIB.SH „Zuschuss für Einbruchschutz" (bis 1.550 €)eingestellt – Richtlinie bis 31.12.2024, Mittel ausgeschöpft
Nordrhein-WestfalenNRW.BANK Gebäudesanierung (Darlehen 2.500–150.000 €, Einbruchschutz förderfähig)aktiv (Darlehen, kein Zuschuss)
BerlinIBB Altersgerecht Wohnen (Darlehen bis 50.000 €/WE, zinsverbilligt)Produktblatt 2021 – aktuellen Stand bei ibb.de prüfen
SachsenSAB Ergänzungsdarlehen zu KfW-Programmen[PLATZHALTER – bei sab.sachsen.de prüfen]
Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Hamburg, Brandenburg–kein landesweites Programm für Privathaushalte gefunden; kommunale Prämien möglich (z. B. Heidelberg „Schloßprämie")

Quellen: IB.SH, Förderdatenbank des Bundes, co2online-Förderliste; abgerufen 26.10.2026. Länderprogramme ändern sich – vor Antrag bei der jeweiligen Förderbank prüfen.

Detailseiten mit Einbruchszahlen 2025, Beratungsstellen und Förderung je Land: Nordrhein-Westfalen · Bayern · Hessen · Baden-Württemberg · Niedersachsen · Berlin · Hamburg

Kostenlose Beratung

Die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen beraten neutral und kostenlos zu Maßnahmen und Förderung: Beratungsstelle finden (k-einbruch.de).

Häufige Fragen

Kurz beantwortet – ausführlich in den verlinkten Ratgebern.

Gibt es 2026 noch einen Zuschuss für Einbruchschutz?

Nein, keinen bundesweiten. Der KfW-Zuschuss 455-E (bis 1.600 €) wurde am 1. Juli 2022 wegen ausgeschöpfter Mittel gestoppt und nicht wieder aufgelegt. Viele Ratgeber nennen ihn noch – das ist veraltet. Es bleibt der KfW-Kredit 159.

Wie hoch ist der KfW-Kredit 159?

Bis 50.000 € je Wohneinheit, ab 3,19 % effektiver Jahreszins, bis 30 Jahre Laufzeit, bis 10 Jahre Zinsbindung (Stand kfw.de, 26.10.2026). Die Förderung steht unter Haushaltsvorbehalt.

Welche Maßnahmen fördert die KfW beim Einbruchschutz?

Einbruchhemmende Haus-, Wohnungs- und Nebeneingangstüren; Nachrüstsysteme für Türen; einbruchhemmende Garagentore und -zugänge; einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren; Nachrüstsysteme für Fenster; Gitter, Klapp- und Rollläden, Lichtschachtabdeckungen; Alarmanlagen; Smart-Home-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion (kfw.de).

Welche technischen Anforderungen gelten?

Die KfW gibt Mindestanforderungen vor: Widerstandsklassen nach DIN EN 1627 (in der Regel ab RC2), Nachrüstprodukte nach DIN 18104, Einbruchmeldeanlagen nach DIN EN 50131 (ab Grad 2) bzw. VdS. Der Fachbetrieb bestätigt die Einhaltung in der Fachunternehmerbescheinigung.

Kann ich selbst einbauen?

Nein. Gefördert werden nur Maßnahmen, die ein Fachunternehmen ausführt; Eigenleistung ist nicht förderfähig.

Wann muss ich den Antrag stellen?

Vor Abschluss des Liefer- oder Leistungsvertrags – über Ihre Hausbank oder einen anderen Finanzierungspartner, nicht direkt bei der KfW. Mit dem Vorhaben erst nach der Zusage beginnen.

Kann ich zusätzlich die Handwerkerkosten von der Steuer absetzen?

Nicht für dieselbe Maßnahme: § 35a Abs. 3 EStG schließt die Steuerermäßigung (20 % der Arbeitskosten, max. 1.200 €/Jahr) aus, wenn ein zinsverbilligtes Darlehen wie KfW 159 genutzt wird. Ohne KfW-Kredit ist der Steuerabzug möglich.

Welche Bundesländer fördern Einbruchschutz?

Stand Oktober 2026 keine landesweiten Zuschüsse für Privathaushalte: Schleswig-Holstein hat seinen Zuschuss (IB.SH) Ende 2024 beendet; NRW (NRW.BANK) und Berlin (IBB) bieten Darlehen; Sachsen Ergänzungsdarlehen zu KfW. Für Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Hamburg und Brandenburg haben wir kein aktives Landesprogramm gefunden – vereinzelt gibt es kommunale Prämien (z. B. Heidelberg).

Förderfähige Maßnahmen

[PLATZHALTER Autor/in]

[PLATZHALTER Qualifikation, z. B. Fachredaktion Sicherheitstechnik] · Zuletzt aktualisiert: 26.10.2026 · Quellen am Seitenende

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