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Förderung · Baden-Württemberg

Einbruchschutz in Baden-Württemberg: Förderung, Beratung und Zahlen 2026

Baden-Württemberg zählte 2025 5.844 Wohnungseinbrüche (+10,6 % gegenüber 2024), fast jeder zweite (2024: 46,3 %) blieben im Versuch. Ein eigenes Landesprogramm für Einbruchschutz gibt es nach unserer Recherche nicht – gefördert wird über den bundesweiten KfW-Kredit 159 (bis 50.000 € je Wohneinheit, ab 3,19 % effektiver Jahreszins). Kostenlos berät die Kriminalpolizei vor Ort.

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Einbruchszahlen Baden-Württemberg 2025

KennzahlBaden-WürttembergBund
Wohnungseinbrüche 2025 (inkl. Versuche)5.84482.920
Veränderung zu 2024+10,6 % (2024: 5.286)+5,7 %
Versuchsanteilfast jeder zweite (2024: 46,3 %)44,9 %
Aufklärungsquote20,3 % (Landesschnitt lt. PP Ravensburg)14,1 %

Quellen: IM Baden-Württemberg: PKS 2025 (19.02.2026); Bund: K-EINBRUCH/BKA PKS 2025. Abgerufen 26.10.2026.

Fast jeder zweite Einbruch scheitert – meist an gesicherten Fenstern und Türen. Die Polizei empfiehlt deshalb überall gleich: zuerst mechanisch sichern (mindestens RC2), dann elektronisch ergänzen.

Förderung in Baden-Württemberg

EbeneProgrammStand 26.10.2026
Landkein spezifisches Einbruchschutz-ProgrammKein landesweites Einbruchschutz-Programm gefunden (Stand 26.10.2026); kommunal vereinzelt (z. B. Friedrichshafen RC2-Nachrüstung, Heidelberg „Schloßprämie"). Es gilt der KfW-Kredit 159 bzw. § 35a EStG.
BundKfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen"bis 50.000 € je Wohneinheit, ab 3,19 % effektiver Jahreszins, Fachunternehmen Pflicht, Antrag vor Beginn – Details
BundSteuer § 35a EStG20 % der Handwerker-Arbeitskosten, max. 1.200 €/Jahr (nicht mit KfW 159 kombinierbar)
BundKfW-Zuschuss 455-Eseit Juli 2022 eingestellt

Länderprogramme ändern sich – vor Antrag bei der Förderbank des Landes prüfen. Kommunale Programme einzelner Städte können hinzukommen.

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Kostenlose Beratung der Polizei

Informationsfahrzeug Einbruchschutz des LKA; Schwerpunktaktionen zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität; Rückgang um 52 % gegenüber 2015. Kriminalpolizeiliche Beratungsstellen beraten neutral, kostenlos und auf Wunsch vor Ort: Polizei BW: Prävention (praevention.polizei-bw.de) · bundesweite Suche: k-einbruch.de.

Was jetzt zu tun ist

  • Schwachstellen prüfen lassen (Polizeiberatung) – Terrassentür, Erdgeschossfenster, Haustür, Keller.
  • Fenster und Türen auf RC2-Niveau nachrüsten oder erneuern (Fenster, Haustür).
  • Alarmanlage als Ergänzung (Alarmanlagen).
  • Vor Vertragsabschluss KfW-Kredit über die Hausbank beantragen oder Steuerabzug einplanen.

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Häufige Fragen

Kurz beantwortet – ausführlich in den verlinkten Ratgebern.

Gibt es in Baden-Württemberg einen Zuschuss für Einbruchschutz?

Nach unserer Recherche (Stand 26.10.2026) kein Landeszuschuss. Es gilt der KfW-Kredit 159 bzw. der Steuerabzug nach § 35a EStG.

Wie viele Einbrüche gab es 2025 in Baden-Württemberg?

5.844 Wohnungseinbrüche inkl. Versuche (+10,6 % gegenüber 2024); fast jeder zweite (2024: 46,3 %) blieben im Versuch.

Wo bekomme ich kostenlose Beratung?

Bei den Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Baden-Württemberg – Suche über k-einbruch.de; auf Wunsch kommen die Berater ins Haus.

Welche Maßnahmen fördert die KfW?

Einbruchhemmende Türen und Fenster, Nachrüstsysteme, Gitter/Rollläden/Lichtschachtabdeckungen, Alarmanlagen und Smart-Home mit Einbruchmeldefunktion – durch Fachunternehmen.

Kann ich Handwerkerkosten absetzen?

Ja, 20 % der Arbeitskosten, max. 1.200 €/Jahr (§ 35a EStG) – außer die Maßnahme läuft über den KfW-Kredit.

Weitere Maßnahmen

[PLATZHALTER Autor/in]

[PLATZHALTER Qualifikation, z. B. Fachredaktion Sicherheitstechnik] · Zuletzt aktualisiert: 26.10.2026 · Quellen am Seitenende

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