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Videoüberwachung

Videoüberwachung für Haus und Gewerbe: Kosten, Recht und Technik

Kameras dürfen nur das eigene Grundstück erfassen, brauchen ein Hinweisschild und eine kurze Speicherfrist – dann sind sie eine sinnvolle Ergänzung zur mechanischen Sicherung. Außenkameras kosten 150–500 € pro Kamera (außen 250–500 €), plus Montage.

Angebote für VideoüberwachungWas die DSGVO erlaubt
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  • Fachbetriebe aus Ihrer Region
  • Daten nur mit Einwilligung
[PLATZHALTER Bild: Außenkamera an Hausfassade in der Dämmerung]

Was die DSGVO bei privater Videoüberwachung erlaubt

RegelWas gilt
Eigenes GrundstückZulässig, wenn nur Ihre Privatsphäre erfasst wird (Einfahrt, Garten, Hauseingang auf eigenem Grund).
Nachbargrundstück„In jedem Fall unzulässig" – Kamera ausrichten oder Bereiche maskieren.
Gehweg, Straße, ParkplatzNur in seltenen, konkret begründeten Ausnahmefällen.
RechtsgrundlageArt. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: berechtigtes Interesse, Erforderlichkeit, Interessenabwägung. Haushaltsausnahme (Art. 2 Abs. 2 lit. c) entfällt, sobald öffentlicher Raum erfasst wird.
HinweisschildPflicht nach Art. 13 DSGVO: Piktogramm, Verantwortlicher, Zweck, berechtigtes Interesse, Speicherdauer, Verweis auf Vollinformation.
SpeicherdauerIn der Regel 72 Stunden; länger nur mit Begründung.
TonKeine Tonaufnahmen – strafbar nach § 201 StGB.
AttrappenErzeugen „Überwachungsdruck" und können ebenfalls unzulässig sein, wenn sie Nachbarn oder Öffentlichkeit erfassen.

Quellen: LDA Bayern, Videoüberwachung durch Privatpersonen (Stand 02/2026); Datenschutzkonferenz, Orientierungshilfe Videoüberwachung (2020). Abgerufen 26.10.2026. Keine Rechtsberatung.

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Innen oder außen, Haus oder Gewerbe

EinsatzTypische LösungWorauf achten
Einfamilienhaus außen2–4 Außenkameras (Eingang, Terrasse, Garage), Rekorder oder Cloud, BewegungserkennungNur eigenes Grundstück, Privatzonen-Maskierung, Schild, 72-h-Löschung
Wohnung / MehrfamilienhausInnenkamera, Türklingel mit Kamera nur mit Zustimmung von WEG/VermieterTreppenhaus und Nachbartüren sind tabu
Gewerbe (Laden, Lager, Büro)Kameras in Kundenbereichen und an Zugängen, Kopplung mit Alarmanlage§ 26 BDSG, Betriebsrat, Verarbeitungsverzeichnis, ggf. Datenschutz-Folgenabschätzung
Kombination mit AlarmanlageVideoverifikation bei Alarm, Aufschaltung auf LeitstelleReduziert Fehlalarme, erhöht Reaktionsgeschwindigkeit

Was kostet Videoüberwachung?

PositionRichtwert
Außenkamera (Gerät)150–500 € pro Kamera (außen 250–500 €)
Rekorder / Speicher oder Cloud[PLATZHALTER]
Montage / Verkabelungca. 45–65 € je Technikerstunde [Anbieterangabe]
Set 4 Außenkameras inkl. Konfiguration (Beispiel)[PLATZHALTER – belastbare Quelle ergänzen]

Richtwerte aus Anbieter-Ratgebern (2026); belastbarere Quelle wird ergänzt. Keine Angebotspreise.

Technik kurz erklärt

  • WLAN vs. PoE: WLAN-Kameras sind schnell montiert, PoE-Kameras (Strom über Netzwerkkabel) laufen stabiler und ohne Akku.
  • Lokal vs. Cloud: Lokale Speicherung (NVR, SD-Karte) vermeidet laufende Kosten und Datenabfluss; Cloud bietet Zugriff von überall, aber Abo und Drittanbieter.
  • Auflösung und Nachtsicht: Mindestens Full HD; Infrarot oder Farb-Nachtsicht für Außenbereiche.
  • Privatzonen-Maskierung: Pflicht in der Praxis, um Nachbargrundstück und Gehweg auszublenden.

Vertiefende Themen

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Häufige Fragen

Kurz beantwortet – ausführlich in den verlinkten Ratgebern.

Ist Videoüberwachung am eigenen Haus erlaubt?

Ja, wenn die Kamera nur Ihr eigenes Grundstück erfasst. Nachbargrundstück ist „in jedem Fall unzulässig", öffentlicher Gehweg nur in seltenen, begründeten Ausnahmen (LDA Bayern, 02/2026). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; die Haushaltsausnahme gilt nicht mehr, sobald öffentlicher Raum erfasst wird.

Ist ein Hinweisschild Pflicht?

Ja. Nach Art. 13 DSGVO müssen Sie vor Betreten des überwachten Bereichs informieren: Piktogramm, Verantwortlicher, Zweck, berechtigtes Interesse, Speicherdauer und Verweis auf weitere Informationen. Das Schild macht eine unzulässige Überwachung aber nicht zulässig.

Wie lange darf ich Aufnahmen speichern?

Die Datenschutzkonferenz nennt 72 Stunden als Regelfall; längere Speicherung braucht eine konkrete Begründung (z. B. Wochenende/Feiertage). Löschen Sie automatisch.

Darf ich an der Haustür eine Türklingel mit Kamera installieren?

Nur wenn sie nicht dauerhaft den Gehweg oder das Treppenhaus filmt. Im Mehrfamilienhaus brauchen Sie die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft bzw. des Vermieters; Kameras, die Nachbarn erfassen, sind unzulässig.

Was kostet Videoüberwachung fürs Haus?

Außenkameras kosten 150–500 € pro Kamera (außen 250–500 €); dazu Rekorder/Cloud, Verkabelung und Montage (Technikerstunde ca. 45–65 €). Ein Set mit vier Außenkameras inklusive Installation liegt beispielhaft bei rund 1.400 € Geräte plus Montage [Anbieterangabe, Phase 4 prüfen].

Ist Videoüberwachung förderfähig?

Als eigenständige Maßnahme nicht. Über den KfW-Kredit 159 förderfähig sind Einbruchmeldeanlagen und Smart-Home-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion – Kameras können Teil eines solchen Systems sein. Zur Förderung.

Videoüberwachung im Gewerbe – was gilt zusätzlich?

Beschäftigte dürfen nicht dauerhaft überwacht werden (§ 26 BDSG, Mitbestimmung des Betriebsrats). Kundenbereiche nur mit Hinweisschild, Zweckbindung, Speicherbegrenzung und Dokumentation im Verarbeitungsverzeichnis. Eine Datenschutz-Folgenabschätzung kann erforderlich sein.

Weitere Maßnahmen

[PLATZHALTER Autor/in]

[PLATZHALTER Qualifikation, z. B. Fachredaktion Sicherheitstechnik] · Zuletzt aktualisiert: 26.10.2026 · Quellen am Seitenende

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