Alarmanlagen
Funk, Smart Home oder mit Aufschaltung
Mehr erfahren →Außenkameras müssen Wetter, Dunkelheit und Sabotageversuche aushalten – und dürfen nur Ihr Grundstück zeigen. Geräte kosten 150–500 € pro Kamera (außen 250–500 €). Wichtiger als Megapixel sind Stromversorgung, Nachtsicht, Schutzklasse und die Möglichkeit, Nachbar und Gehweg auszublenden.
| Kriterium | Empfehlung |
|---|---|
| Stromversorgung | PoE für Dauerbetrieb; Akku/Solar nur an Stellen ohne Kabel (Wartung!) |
| Schutzklasse | mindestens IP66, Betriebstemperatur bis −20 °C |
| Auflösung | Full HD bis 2K; 4K nur bei großen Flächen |
| Nachtsicht | Infrarot (schwarz-weiß) oder Farbnachtsicht mit Licht |
| Objektiv | Weitwinkel 100–130° für Eingänge; Zoom für Einfahrten |
| Erkennung | Personen-/Fahrzeugerkennung statt reiner Bewegung – weniger Fehlalarme |
| Speicher | lokal (NVR/SD) oder Cloud mit EU-Standort |
| Maskierung | Privatzonen dauerhaft einstellbar – Pflicht in der Praxis |
| Sabotageschutz | Montage außer Reichweite, Vandalismusschutz (IK10) an exponierten Stellen |
| Regel | Was gilt |
|---|---|
| Eigenes Grundstück | zulässig, wenn nur Ihre Privatsphäre erfasst wird |
| Nachbargrundstück | „in jedem Fall unzulässig" – ausrichten oder maskieren |
| Gehweg / Straße | nur in seltenen, konkret begründeten Ausnahmefällen |
| Rechtsgrundlage | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse, Erforderlichkeit, Abwägung); Haushaltsausnahme entfällt bei öffentlichem Raum |
| Hinweisschild | Pflicht (Art. 13 DSGVO): Piktogramm, Verantwortlicher, Zweck, berechtigtes Interesse, Speicherdauer, Verweis |
| Speicherdauer | in der Regel 72 Stunden; länger nur begründet |
| Ton | keine Tonaufnahme – § 201 StGB |
Quellen: LDA Bayern (Stand 02/2026), Datenschutzkonferenz OH Videoüberwachung (2020); abgerufen 26.10.2026. Keine Rechtsberatung.
Kameras dokumentieren, Alarmanlagen melden, Mechanik hält auf. Die Polizei empfiehlt die Reihenfolge Mechanik → Alarm → Video. Sinnvoll ist die Kombination: Videoverifikation bei Alarm (Alarmanlagen).
Kurz beantwortet – ausführlich in den verlinkten Ratgebern.
Die, die zu Stromversorgung, Montageort und Speicherwunsch passt: PoE mit NVR für Dauerbetrieb, Akku/Solar für kabellose Stellen – immer mit IP66, Nachtsicht und Maskierung.
Nur das eigene Grundstück. Nachbargrundstück nie, Gehweg nur ausnahmsweise.
Kabel (PoE) ist stabiler und sicherer; WLAN ist einfacher zu montieren.
Nein, bei lokaler Speicherung. Cloud-Dienste kosten je Kamera monatlich.
150–500 € pro Kamera (außen 250–500 €).
Funk, Smart Home oder mit Aufschaltung
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