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Ratgeber · Prävention

Was schreckt Einbrecher wirklich ab? Was Studien und Polizei sagen

38,5 % der Einbrüche in einer KFN-Aktenanalyse blieben im Versuch. Scheiterten Täter, lag es vor allem an gesicherten Türen (52,8 %), an Störungen von außen (31,4 %) und an gesicherten Fenstern (24,3 %). Alarmanlage und Hund hielten jeweils 5,3 % der Täter ab, die bereits eingedrungen waren. Die Reihenfolge ist eindeutig: Mechanik, Nachbarn, Anwesenheit – dann Technik.

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Woran Einbrüche scheitern

Grund für Abbruch (Versuch gescheitert)Anteil
Türsicherung hielt stand52,8 %
Störung von außen (Nachbarn, Passanten)31,4 %
Fenstersicherung hielt stand24,3 %

Quelle: KFN Forschungsbericht 130 (Aktenanalyse in fünf Großstädten), Mehrfachnennungen möglich; abgerufen 26.10.2026.

Nach dem Eindringen gehindert durchAnteil
Personen außerhalb des Objekts37,3 %
Personen innerhalb des Objekts36,0 %
Alarmanlage5,3 %
Hund5,3 %

Die Kölner Studie der Polizei bestätigt: Rund 90 % der gescheiterten Versuche scheiterten an mechanischer Sicherung, 10 % an elektronischer. Waren Bewohner anwesend (13 % der Fälle), flohen die Täter in 65,3 % der Fälle.

Wann eingebrochen wird

  • Tagsüber: 86,0 % der Taten zwischen 6 und 21 Uhr, nur 14 % nachts (KFN 130). Spitzen 16–18 Uhr und 12–14 Uhr (KFN 124).
  • Dunkle Jahreszeit: Dezember mit 14,7 % Spitzenmonat (KFN 130); Polizei warnt ab der Zeitumstellung vor „Dämmerungseinbrüchen".
  • Abwesenheit: Täter klingeln, beobachten Briefkästen, dunkle Fenster, geschlossene Rollläden tagsüber.

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Was abschreckt – nach Wirksamkeit

  1. Mechanische Sicherung von Türen und Fenstern (mind. RC2): verhindert, dass der Täter überhaupt hineinkommt – wirksamster Faktor (Fenster, Haustür).
  2. Aufmerksame Nachbarschaft: ein Drittel der Abbrüche durch Störung von außen; Nachbarn informieren, Briefkasten leeren lassen, 110 wählen bei Verdacht.
  3. Anwesenheit simulieren: Zeitschaltuhren für Licht, Rollläden nicht tagsüber schließen, Radio; Smart-Home-Szenen (Smart Home).
  4. Licht und Einsehbarkeit: Bewegungsmelder-Beleuchtung, Hecken kürzen – Täter meiden Sichtbarkeit.
  5. Alarmanlage und Kamera: schrecken sichtbar ab und melden – als Ergänzung (Alarmanlagen, Video).
  6. Keine Aufstiegshilfen: Leitern, Mülltonnen, Gartenmöbel wegschließen.

Mythen

  • „Bei mir gibt es nichts zu holen": Täter wissen das vorher nicht; Schaden entsteht auch durch Aufbruch.
  • „Einbrecher kommen nachts": 86 % tagsüber.
  • „Ein Hund reicht": 5,3 % der Täter ließen sich nach dem Eindringen von einem Hund abhalten.
  • „Gekippt ist zu": gekippte Fenster sind in Sekunden offen (Details).

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Häufige Fragen

Kurz beantwortet – ausführlich in den verlinkten Ratgebern.

Was schreckt Einbrecher am meisten ab?

Mechanisch gesicherte Türen und Fenster – 52,8 % bzw. 24,3 % der gescheiterten Versuche – und aufmerksame Nachbarn (31,4 %).

Hilft eine Alarmanlage?

Als Ergänzung: Sie meldet und schreckt sichtbar ab, hielt aber nur 5,3 % der bereits eingedrungenen Täter ab. Mechanik zuerst.

Wann brechen Einbrecher ein?

86 % tagsüber (6–21 Uhr), Spitzen nachmittags; Dezember und die dunkle Jahreszeit sind Hochsaison.

Schreckt Licht Einbrecher ab?

Ja – die Polizei empfiehlt Bewegungsmelder-Licht und Anwesenheitssimulation; Rollläden tagsüber nicht schließen.

Was tun bei Verdacht in der Nachbarschaft?

110 anrufen – lieber einmal zu viel. Kennzeichen und Beschreibung notieren, nicht eingreifen.

Weitere Maßnahmen

[PLATZHALTER Autor/in]

[PLATZHALTER Qualifikation, z. B. Fachredaktion Sicherheitstechnik] · Zuletzt aktualisiert: 26.10.2026 · Quellen am Seitenende

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