Videoüberwachung
Haus, Gewerbe und DSGVO
Mehr erfahren →Funk-Alarmanlagen lassen sich ohne Stemmarbeiten nachrüsten, erweitern und beim Umzug mitnehmen – deshalb sind sie im Bestand und für Mieter die erste Wahl. Selbsteinbau-Sets kosten ab ca. 100 € (Basis-Set) bis 300–1.000 €, vom Fachbetrieb installierte Systeme 1.000–5.000 €. Sicher sind sie, wenn Komponenten zertifiziert und Sabotageschutz sowie Störungsüberwachung vorhanden sind.
| Kriterium | Funk | Kabel |
|---|---|---|
| Installation | ohne Kabel, wenige Stunden | Stemm-/Verlegearbeiten, ideal im Neubau |
| Erweiterung | einfach, Melder hinzufügen | aufwendig |
| Störanfälligkeit | Funkstörungen möglich – gute Anlagen überwachen das | sehr gering |
| Sabotage | Jamming-Erkennung nötig | Leitungsüberwachung |
| Wartung | Batterien alle 2–5 Jahre | gering |
| Zertifizierung | VdS Home/A verfügbar, B/C selten | alle Klassen |
| Kosten | ab ca. 100 € (Basis-Set) bis 300–1.000 € (DIY) / 1.000–5.000 € (Fachbetrieb) | Komplettsystem EFH 2.000–7.300 € |
Quelle Kosten: Aroundhome (09/2026).
Selbsteinbau spart Montagekosten, erfordert aber Planung: Welche Öffnungen, welche Bewegungsmelder, wo die Zentrale, wie die Funkreichweite durch Stahlbetondecken? Fehler führen zu Lücken oder Fehlalarmen. Ein Fachbetrieb plant nach Risikoanalyse, dokumentiert die Anlage (wichtig für Versicherer) und ist Voraussetzung für die KfW-Förderung.
Einbruch- und Überfallmeldeanlagen sowie Smart-Home-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion sind über den KfW-Kredit 159 förderfähig (bis 50.000 € je Wohneinheit, ab 3,19 % effektiver Jahreszins; Stand 26.10.2026) – Voraussetzung: Fachunternehmen, Antrag vor Beginn, Anlage nach DIN EN 50131 ab Grad 2 bzw. VdS. Ohne KfW-Kredit: 20 % der Arbeitskosten, max. 1.200 €/Jahr nach § 35a EStG.
Kurz beantwortet – ausführlich in den verlinkten Ratgebern.
Zertifizierte Anlagen mit verschlüsseltem bidirektionalem Funk, Jamming-Erkennung und Sabotagekontakten sind sicher. Billige Sets ohne diese Merkmale lassen sich stören.
ab ca. 100 € (Basis-Set) bis 300–1.000 € zum Selbsteinbau; 1.000–5.000 € vom Fachbetrieb inkl. Montage.
Je nach Melder 2–5 Jahre; die Zentrale meldet schwache Batterien. Jährlicher Funktionstest empfohlen.
Ja – ein Vorteil gegenüber Kabelanlagen, besonders für Mieter.
Für kleine Gewerbe ja; Versicherer verlangen bei höheren Summen oft VdS B oder C, die überwiegend verkabelt oder hybrid sind.
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