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Alarmanlagen · Nachrüsten

Alarmanlage nachrüsten: So geht es im Bestand ohne Baustelle

Im bestehenden Haus wird fast immer eine Funk- oder Hybridanlage nachgerüstet – ohne Kabelkanäle, in ein bis zwei Tagen. Wichtig ist die Reihenfolge: zuerst Fenster und Türen mechanisch sichern, dann die Alarmanlage als Meldeebene ergänzen. Beides ist förderfähig.

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Reihenfolge nach Polizei-Empfehlung

  1. Schwachstellen prüfen: Erdgeschossfenster, Terrassentür, Kellerfenster, Haustür, Nebeneingänge – kostenlose Beratung bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle.
  2. Mechanik nachrüsten: Fenster auf RC2-Niveau, Haustür mit Querriegel und Schutzbeschlag.
  3. Alarmanlage planen: Außenhautsicherung (Öffnungs- und Glasbruchmelder) plus Fallenüberwachung (Bewegungsmelder in Fluren).
  4. Optional: Aufschaltung, Kameras, Anwesenheitssimulation über Licht und Rollläden.

Was beim Nachrüsten anders ist

  • Funkreichweite durch Stahlbeton, Fußbodenheizung und Metallfassaden prüfen – Repeater einplanen.
  • Zentrale an einem nicht sofort zugänglichen Ort mit Strom und Internet; Notstrom über Akku.
  • Bestehende Smart-Home-Komponenten (Rollläden, Licht) lassen sich oft einbinden.
  • Mieter: Funkanlagen ohne Bohren sind in der Regel zustimmungsfrei (Details für Wohnungen).

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Kosten

PositionRichtwertHinweis
Funk-Set zum Selbsteinbauab ca. 100 € (Basis-Set) bis 300–1.000 €ohne Planung und Montage
Funk-/Hybridanlage vom Fachbetrieb1.000–5.000 €; Komplettsystem EFH 2.000–7.300 €inkl. Planung und Montage
Montage separat350–500 € (einfach) bis 1.500–5.000 € (umfangreich)je nach Umfang und Verkabelung
Aufschaltung Leitstelleca. 10–90 € pro Monatlaufend; Einmalgebühr: [PLATZHALTER]
Wartung[PLATZHALTER]bei VdS-Anlagen jährlich vorgeschrieben

Quelle: Aroundhome, Alarmanlage Preise & Kosten (Stand 29.09.2026); abgerufen 26.10.2026. Richtwerte, keine Angebote.

Förderung

Einbruch- und Überfallmeldeanlagen sowie Smart-Home-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion sind über den KfW-Kredit 159 förderfähig (bis 50.000 € je Wohneinheit, ab 3,19 % effektiver Jahreszins; Stand 26.10.2026) – Voraussetzung: Fachunternehmen, Antrag vor Beginn, Anlage nach DIN EN 50131 ab Grad 2 bzw. VdS. Ohne KfW-Kredit: 20 % der Arbeitskosten, max. 1.200 €/Jahr nach § 35a EStG.

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Häufige Fragen

Kurz beantwortet – ausführlich in den verlinkten Ratgebern.

Kann man in jedes Haus eine Alarmanlage nachrüsten?

Ja – per Funk oder Hybrid in praktisch jedes Gebäude, ohne Kabel zu verlegen.

Wie lange dauert die Nachrüstung?

Ein Fachbetrieb installiert eine Funkanlage im Einfamilienhaus meist an ein bis zwei Tagen.

Was kostet das Nachrüsten?

1.000–5.000 €; Komplettsystem EFH 2.000–7.300 € inkl. Montage (Aroundhome, 09/2026).

Zuerst Alarmanlage oder zuerst Fenster sichern?

Zuerst die Mechanik – so empfiehlt es die Polizei. Die Alarmanlage ergänzt.

Ist das Nachrüsten förderfähig?

Ja, über den KfW-Kredit 159, wenn ein Fachbetrieb installiert.

Weitere Maßnahmen

[PLATZHALTER Autor/in]

[PLATZHALTER Qualifikation, z. B. Fachredaktion Sicherheitstechnik] · Zuletzt aktualisiert: 26.10.2026 · Quellen am Seitenende

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